Musik verlangsamen —
Daycore und Slowed im Browser
Zieh einen Song ins Fenster: Er startet bei 80 % Tempo, ganz ohne Reverb, und der Export als MP3 oder WAV ist kostenlos. Ohne Upload, ohne Konto.
- Tempo und Tonhöhe, gekoppelt
50–200%, wie eine Platte: zieh einen der Regler und hör es sofort. - Nichts wird hochgeladen
Kein Server, kein Konto, keine Warteschlange. - Gratis-Export
MP3 oder WAV, der ganze Song, in Sekunden gerendert. - Echter Reverb
Sechs Räume, von klein bis groß, mit Mix-Regler. - Jedes übliche Format
Rein: MP3, M4A, WAV, FLAC. Raus: MP3 oder WAV. - Die App geht weiter
Bibliothek, Playlists, Visualizer, Videoexport — gratis auf iPhone und iPad.
Die App
Dieses Tool stammt aus einem echten Musikplayer.
Y2K Player ist ein Musikplayer für iPhone und iPad. Er spielt deine Dateien in jedem Tempo, merkt sich die Einstellungen jedes Songs und hat Themes, die das Aussehen der ganzen App verändern. Jedes Telefon in dieser Reihe ist dieselbe App mit einem anderen Theme.
75 bis 85 % — der Bereich, in dem Slowed und Daycore liegen
Diese Seite macht genau eine Sache: Sie spielt deinen Song langsamer, ohne Hall und ohne weitere Effekte. Startwert ist 80 % Tempo — die Tonhöhe sinkt dabei um −3,9 Halbtöne, und aus einem hellen Original wird eine tiefere, ruhigere Version.
Das Prinzip ist dasselbe wie bei einer Platte, die langsamer gedreht wird: Tempo und Tonhöhe sind gekoppelt und sinken gemeinsam, 12 Halbtöne pro Halbierung der Geschwindigkeit. Diese Kopplung ist der Grund, warum verlangsamte Versionen so klingen, wie sie klingen — die Stimme wird tiefer und schwerer, der Beat lässt sich Zeit, und der ganze Song wirkt größer als im Original.
Daycore ist der Name für genau diese Machart: die Gegenrichtung zu Nightcore, meist im Bereich von 75 bis 85 %, ohne zusätzliche Effekte. Wo Slowed + Reverb den langsamen Song zusätzlich in einen Hallraum stellt, bleibt Daycore trocken — näher am Original, nur eben tiefer und ruhiger. Wenn du den Hall doch willst: Auf dieser Seite sind alle sechs Reverb-Räume nur einen Klick entfernt, sie starten hier lediglich ausgeschaltet.
Kostenlos und ohne Upload — der Song bleibt bei dir
Es gibt hier keinen Server, der deine Datei entgegennimmt: Der Browser liest den Song lokal, spielt ihn lokal ab und schreibt auch den Export lokal auf dein Gerät. Deshalb brauchst du weder Konto noch E-Mail-Adresse, und deshalb startet die Wiedergabe sofort statt nach einem Upload-Balken. Bei Musik, die dir gehört oder die du privat bearbeitest, ist das nicht nur bequemer — es ist die sauberste Lösung.
Wie tief wird es bei welchem Tempo?
Jeder Schritt nach unten hat einen exakten Wert. Die Tabelle zeigt den Weg von „kaum verändert“ bis „sehr tief“.
| Tempo | Tonhöhe | So klingt es |
|---|---|---|
| 90 % | −1,8 Halbtöne | Dezent: der Song atmet langsamer, die Stimme bleibt fast unverändert |
| 85 % | −2,8 Halbtöne | Der klassische Slowed-Wert — deutlich tiefer, alles bleibt klar |
| 80 % | −3,9 Halbtöne | Der Startwert dieser Seite: volle Daycore-Tiefe |
| 75 % | −5,0 Halbtöne | Sehr tief und sehr langsam — die Untergrenze des üblichen Bereichs |
| 70 % | −6,2 Halbtöne | Darunter verlieren die meisten Stimmen ihre Verständlichkeit |
Der Unterschied zwischen 85 und 80 % ist größer, als die fünf Prozentpunkte vermuten lassen — leg den Loop über eine markante Stelle und vergleich beide Werte direkt. Songs mit tiefen Männerstimmen erreichen ihre Grenze früher als helle Stimmen: Was bei einer hohen Popstimme bei 75 % noch gut klingt, wird bei einer tiefen Stimme schon bei 80 % brummig.
Bässe und Lautstärke im Blick behalten
Beim Verlangsamen wandert der gesamte Frequenzinhalt nach unten, und die Bässe werden dichter. Hör die lauteste Stelle des Songs über Kopfhörer gegen und nimm die Lautstärke etwas zurück, wenn es unten voll wird. Für Weiterverarbeitung exportierst du am besten als WAV; fürs reine Anhören reicht MP3.
Zum Üben und Heraushören: die ehrliche Grenze
Viele wollen Musik verlangsamen, um ein Instrument zu üben oder eine Passage herauszuhören. Das geht hier — aber sei dir bewusst, dass die Tonhöhe mitsinkt: Bei 80 % liegt alles −3,9 Halbtöne tiefer, du übst also in einer anderen Tonart. Wenn du langsamer hören willst, ohne dass sich die Tonhöhe ändert, nimm die kostenlose Y2K-Player-App für iPhone und iPad — dort sind Tempo und Tonhöhe unabhängig regelbar.
Welche Songs Daycore gut vertragen — und welche nicht
Verlangsamen ist unbestechlich: Es zeigt, was in einem Song steckt. Manche Stücke gewinnen enorm, andere verlieren schnell den Halt.
Am meisten gewinnen helle, schnelle Songs: Ein Pop- oder Dance-Track, der im Original auf Energie gebaut ist, bekommt bei 80 % eine Schwere, die er vorher nicht hatte — die Melodie bleibt, aber der Charakter kippt komplett. Rechne auch hier mit den BPM: Ein Track mit 140 BPM läuft bei 80 % mit 112 BPM, also im Bereich eines entspannten Mid-Tempo-Songs. Ein Stück, das schon im Original bei 80 BPM liegt, landet dagegen bei 64 BPM und beginnt zu kriechen — ohnehin langsame Songs brauchen sanftere Werte um 90 %.
Bei den Stimmen gilt: Helle Stimmen haben nach unten viel Spielraum und klingen verlangsamt oft voller als im Original. Tiefe Stimmen erreichen die Grenze früher — unterhalb von 80 % werden sie brummig und verlieren Kontur. Und je dichter die Produktion, desto genauer solltest du die Bässe im Ohr behalten: Was im Original knackig war, kann bei −3,9 Halbtönen schnell wummern.
Trocken lassen oder Hall dazu?
Die trockene Version ist näher am Original und behält den Beat scharf — das ist Daycore. Mit Hall wird daraus Slowed + Reverb: weiter weg, verwaschener, träumerischer. Ein brauchbarer Test: Wenn dir die verlangsamte Version an sich gefällt, aber irgendwie kahl vorkommt, schalte „Room“ mit 20 bis 30 % Mix dazu und vergleich per Loop. Wenn der Beat dadurch an Kontur verliert, gehört dein Song in die trockene Variante.
Der Name Daycore ist dabei jünger als die Sache selbst: Er entstand als Gegenbegriff zu Nightcore, als Hörer anfingen, dieselbe Technik in die andere Richtung zu nutzen. Manche sagen auch Anti-Nightcore — gemeint ist dasselbe: das Original, nur langsamer und tiefer, ohne weitere Bearbeitung. Genau diese Zurückhaltung ist der Reiz des Formats, und der Grund, warum diese Seite ohne eingeschalteten Reverb startet.
In fünf Schritten zur verlangsamten Version
Kein Upload, kein Rendern auf einem Server — der langsamste Schritt ist dein eigenes Ohr.
1. Zieh deine Audiodatei in den Player oben (bis 50 MB) oder starte mit dem Demo-Track. Die Datei bleibt auf deinem Gerät.
2. Drück Play: Der Song läuft bereits bei 80 %, ohne Reverb.
3. Leg den Loop über den Refrain und wähl deine Tiefe — 85 % für den klassischen Slowed-Klang, 80 % für Daycore, 75 % für sehr tief.
4. Optional: schalt einen der sechs Reverb-Räume dazu, wenn aus der trockenen Version doch Slowed + Reverb werden soll.
5. Prüf die Lautstärke an der dichtesten Stelle und exportiere kostenlos als MP3 oder WAV, in voller Länge. Nach dem Songende folgt eine kurze Sprachnotiz — sie liegt hinter dem letzten Ton und lässt sich einfach abschneiden.
Du hörst Musik am liebsten langsamer? Dafür gibt es einen Player.
Das Browser-Tool baut dir einzelne Dateien. Y2K Player macht das langsame Hören zur Eigenschaft deiner Bibliothek.
Y2K Player ist ein Musik-Player für iPhone und iPad, der sich die Einstellungen für jeden Song einzeln merkt: Deine Daycore-Favoriten laufen dauerhaft bei 80 %, der Rest bleibt im Originaltempo. Dazu kommen Playlists, eine echte Bibliothek, Offline-Wiedergabe ohne Konto und Video-Export in 1080p über Visualizern. Und wenn du zum Üben das Tempo ohne Tonhöhenänderung senken willst, kann die App auch das.
Im Alltag heißt das: Das Browser-Tool ist der kürzeste Weg zu einer fertigen Datei, die App der bessere Ort für eine Sammlung. Dort bleibt jedes Original unverändert liegen, die Tempo-Einstellung hängt am Song und lässt sich jederzeit anpassen oder zurücknehmen — ohne dass sich verlangsamte Kopien in deinen Ordnern stapeln.
Die App ist kostenlos. Pro ist eine einmalige Zahlung — für immer.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Die häufigsten Fragen zum Verlangsamen von Musik, klar beantwortet.
Wie stark sollte ich einen Song verlangsamen?
Was ist Daycore?
Warum wird die Musik beim Verlangsamen tiefer?
Kann ich langsamer machen, ohne dass die Tonhöhe sinkt?
Muss ich etwas installieren?
Wird mein Song hochgeladen?
Eignet sich das zum Üben eines Instruments?
Kann ich Reverb dazuschalten?
In welchen Formaten kann ich exportieren?
Wie groß darf die Datei sein?
Funktioniert das auf dem Handy?
Was kostet das?
Wohin als Nächstes
Langsamer, tiefer, ruhiger — in einer Minute gehört
Song reinziehen, 80 % anhören, kostenlos exportieren. Ohne Anmeldung, ohne Upload.
Gratis zum Laden und Behalten. Pro ist ein Einmalkauf: einmal kaufen, nie verlängern.
























